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Die Infektion mit dem Madenwurm

Madenwurm-InfektionDie Infektion mit dem Madenwurm ist keine „neumodische“ Erkrankung, vielmehr gehen die Wurzeln dieses Wurmes in der Geschichte weit zurück. Bereits im Jahr 7837 vor Christus wurden Madenwürmer im Kot nachgewiesen und etwa 625 nach Christus gab es schon eine genaue Beschreibung der Symptomatik. Schon in vergangenen Zeiten begleiteten die Madenwürmer den Menschen und platzierten sich gerne in dessen Darm.

Oxyuriasis oder Enterobiasis

Man nennt diese Infektion auch Oxyuriasis oder Enterobiasis. Sie gilt als eine Infektionskrankheit, bei der der Mensch als einziger Wirt infrage kommt. Tiere werden als Wirt nicht verwendet, einzig vom Befall der Affen in Tiergehegen wurde schon berichtet. Der Parasit lebt im menschlichen Dickdarm und befällt vorwiegend Kinder im Kindergartenalter, Kinder, die die Grundschule besuchen und auch Frauen sind bevorzugt davon betroffen.
Die Oxyuriasis stellt eine sehr häufig auftretende Wurmerkrankung dar, die gleichzeitig aber auch für den Menschen als harmlos gilt.

Fleischesser häufiger betroffen

Eine fleischlastige Ernährung begünstigt den Befall mit Madenwürmern. Gut ist eine ballaststoffreiche, fleischarme Ernährung, optimalerweise auch mit wenig Milchprodukten. Fleischesser erkranken deutlich häufiger als Vegetarier und Veganer, besonders wenn noch nicht durchgegartes Fleisch verzehrt wird. Weitere Infos zu einer gesunden Ernährung finden Sie hier: https://www.provegan.info/

Bildnachweis: © Sebastian Kaulitzki – Fotolia.com, © libertad – Fotolia.com



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