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Fischbandwurm beim Menschen

Neben dem Schweine- und Rinderbandwurm kommt auch dem Fischbandwurm eine bedeutende Rolle zu. Ein Fischbandwurmbefall wird oft durch den Grubenkopfbandwurm ausgelöst, der bevorzugt in europäischen Binnenseegebieten zu finden ist. Vor allem sind Gebiete im Nordwesten Russlands und die Länder Finnland, Schweiz sowie Italien betroffen. Auch in Westasien tritt der Fischbandwurm auf. Des Weiteren ist der Parasit auch in Ostasien, Afrika, Alaska und Kanada sowie in Papua-Neuguinea, Australien und in Südamerika anzutreffen – allerdings in geringerem Ausmaß.

Fischbandwurm

Wie wird ein Fischbandwurm übertragen?

Die Übertragung erfolgt durch den Verzehr von rohem und ungenügend gegartem Fisch. Zahlreiche Süß- und Meerwasserfische kommen als Infektionsquelle in Betracht.

Die Symptome

Infektionen durch den Fischbandwurm verlaufen in der Regel beschwerdefrei und daher nicht selten unbemerkt. Bei manchen Patienten kann es jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden kommen und in zwei Prozent aller Fälle verursacht der Fischbandwurm eine Anämie, die durch einen Vitamin-B12-Mangel ausgelöst wird.

Die Therapie

Die Therapie des Fischbandwurms erfolgt medikamentös und in 90 bis 100 Prozent aller infizierten Fälle werden die Patienten wieder völlig gesund.

Durch den Verzicht von ungenügend gegartem sowie rohem Fisch, wie beispielsweise Sushi, schützt man sich aktiv gegen den Fischbandwurm. Auch durch das Gefrieren des Fisches werden infektiöse Stadien des Bandwurms abgetötet. Allerdings müssen beim Eingefrieren mindestens -18 Grad herrschen und der Fisch muss mindestens 48 Stunden tiefgefroren werden.

Therapien sind mit Praziquantel oder Albendazol möglich.

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Bildnachweis: © 3drenderings – Fotolia.com, © Marco Birn – Fotolia.com



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