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Gurkenbandwurm bei Hunden

Ein häufiger Darmparasit unserer Haushunde stellt der Gurkenbandwurm dar. Man nennt ihn auch Dipylidium caninum, dieser Bandwurm ist für den Menschen völlig ungefährlich. Er erreicht eine Länge von 50 bis 80 cm und seine Glieder haben eine Form, ähnlich der Gurken- oder Kürbiskerne.

Bitte nicht verwechseln

Hunde können von unterschiedlichen Bandwürmern befallen sein. Der Gurkenbandwurm ist wie gesagt für den Menschen völlig harmlos, hingegen kann der Hundebandwurm für den Menschen sehr gefährlich werden. Der Hundebandwurm wird mit dem Verzehr von rohem Fleisch übertragen, bei dem Gurkenbandwurm geht eine Ansteckung auf den Verzehr von Flöhen zurück.
Die Ernährungs- und Lebensweise eines Hundes ist also maßgebend für die Ansteckung unterschiedlicher Bandwürmer.

Übertragung des Gurkenbandwurms

Ein Hund, der von Flöhen, Insekten oder Milben geplagt wird, versucht dem entstehenden Juckreiz mit Lecken oder nach den Flöhen schnappend, Herr zu werden. All zu schnell kann es passieren, dass der Hund einen solchen „Plagegeist“ verschluckt. Und schon ist der Hund Endwirt des Gurkenbandwurms! Die Übertragung kann nur durch das Verspeisen eines Flohs geschehen, nicht aber dadurch, dass ein Hund Flöhe hat. Ist der Hund infiziert und ein Gurkenbandwurm gewachsen, scheidet er mit dem Kot die Bandwurmglieder wieder aus und die Flöhe können sich erneut anstecken.

Beschwerdebild des Gurkenbandwurms und deren Behandlungsmethoden

Einzelne oder wenige Gurkenbandwürmer im Darm eines Hundes machen kaum Beschwerden. Damit es zu Schmerzen, Abmagerung, Durchfall oder Mangelerscheinungen beim Hund kommt, muss sich schon eine große Anzahl an Würmern im Darm befinden.

Für die Behandlung des Gurkenbandwurms muss zweifach vorgegangen werden. Einerseits wird der Wurm mit einem geeigneten Wurmmittel vernichtet und andererseits müssen die Flöhe beim Hund bekämpft werden. Denken Sie neben der Behandlung des Felles auch an das Körbchen und die Schlafdecke Ihres vierbeinigen Freundes. Denn nur so kann der Kreislauf durchbrochen werden.

Bildnachweis: © lantapix – Fotolia.com



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