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Hakenwürmer

Hakenwürmer

Zu den wahrlichen Bestien unter den Parasiten gehören die Hakenwürmer. Hakenwürmer nisten sich in dem Dünndarm eines Menschen ein, wo sie ihr Unwesen treiben.

Wunden in der Darmschleimhaut

Im Gegensatz zu anderen Parasiten haben Hakenwürmer den Vorteil, dass sie über zahnartige Strukturen in ihrer Mundkapsel verfügen. Mit diesen zahnartigen Strukturen verursachen Hakenwürmer Wunden in der Darmschleimhaut. Viele Menschen, die von Hakenwürmern befallen sind, leiden dadurch an Blutverlust, der für den Menschen lebensbedrohlich werden kann.

Gefahr: Barfußlaufen

So sind Hakenwürmer wahre Blutsauger. Die meisten Menschen, die unter Hakenwürmern leiden, haben sich diese über fäkal infizierte Menschen zugezogen. So sind öffentliche Toiletten, die von infizierten Menschen besucht wurden, häufig ein Übertragungsindiz für Hakenwürmer. Die Larven der Hakenwürmer dringen über die Haut in den Organismus des Menschen ein. Dies ist selbst über die Fußsohlen, welche über viel Hornhaut verfügen, möglich. So können Hakenwürmer auch durch das Barfußlaufen aufgenommen werden.

Wer sich demnach vor Hakenwürmern schützen möchte, der sollte einige Dinge vermeiden. Dazu gehört das barfuß laufen und das Sitzen auf einem verseuchten Boden. Aber auch über Nahrungsmittel, wie Salate, Gemüse und Obst, ist die Übertragung der Larven möglich, wenn die Nahrungsmittel fäkal verunreinigt worden.

Verbreitung

Die Verbreitung der Hakenwürmer verläuft ohne einen Zwischenwirt. Trotzdem ist die Entwicklung der Hakenwürmer extrem kompliziert und über viele Stadien verteilt. Dabei halten sich die Eier der Hakenwürmer zwischenzeitlich in der Außenwelt auf, bevor sie dann wieder an den menschlichen Organismus gelangen. Die Larven der Hakenwürmer durchwandern den kompletten Körper, wobei sie mehrere Organe befallen, bevor sie sich im Dünndarm niederlassen und sich dort vermehren.

Ist ein Mensch an Hakenwürmern erkrankt, so verfügt er relativ schnell über Anzeichen der Erkrankung. Es kommt bereits ab dem dritten Tag zu Fieber, Problemen mit der Atmung und zu Husten. Diese Beschwerden werden durch die Körperwanderung der Hakenwürmer erzeugt. Nach 2-3 Wochen können dann blutiger Stuhl und Darmbeschwerden hinzukommen.

Beschwerden

Als langfristige Beschwerde zeigt sich eine Anämie bei den meisten Patienten. Da die Beschwerden relativ stark sind, werden Hakenwürmer jedoch meistens früh erkannt. Die Erkennung der Krankheit im frühen Stadium ist auch sehr wichtig, da der Blutverlust, der durch die Hakenwürmer entstehen kann, extrem gefährlich ist. Wird die Diagnose der Hakenwürmer von einem Arzt gestellt, so wird der Patient schnellstmöglich mit starken Medikamenten behandelt. Wenn die Medikationen von Anfang an richtig anschlagen, kann man den Hakenwurm auch zügig besiegen.

Bildnachweis: © cosch.design – Fotolia.com



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