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Hausmittel gegen Madenwürmer

Etwa 50% aller Menschen weltweit werden mindestens einmal im Leben von Madenwürmern befallen. Besonders bei Kindern  ist der Kindermadenwurm ein sehr häufiges Problem.  Durch einen starken Juckreiz am After oder auch sichtbare kleine weiße Würmer im Kot wird man auf den Wurmbefall aufmerksam. Das wohl beste Hausmittel gegen Madenwürmer (Oxyuren) ist Knoblauch.

Knoblauch als Hausmittel gegen Würmer

Knoblauch befreit einen von den Würmern und lindert gleichzeitig den unangenehmen Juckreiz am Po. Roher Knoblauch beinhaltet schwefelhaltige Aminosäuren und räumt den von Würmern befallenen Darm bei Kindern und Erwachsenen wieder auf.

Hausmittel gegen Madenwürmer

Zwei Rezepte als Hausmittel gegen Madenwürmer

Knoblauchwasser

Das Rezept ist sehr einfach und auch für kleine Kinder geeignet: Man benötigt etwa 10 Knoblauchzehen, die man in dünne Scheiben schneidet und anschließend mit 250 ml heißem Wasser aufgießt. Diesen Knoblauchsud lässt man auf Körpertemperatur abkühlen, siebt den Knoblauch heraus und verabreicht das Knoblauchwasser als Einlauf (Klistier). Die Wurmbehandlung mit diesem Hausmittel dauert mindestens eine Woche.

Klistier für Einlauf

Knoblauchzäpfchen

Ein weiteres sehr effektives Hausmittel – welches gleichzeitig quasi keinen Aufwand erfordert – ist das Knoblauchzäpfchen. Hierfür nimmt man vor dem Schlafengehen eine kleine geschälte Knoblauchzehe und reibt diese und (am besten mit Handschuhen) auch den After ein wenig mit Kokosöl ein. Kokosöl vermindert den Juckreiz, wirkt antibakteriell, antiviral und stark antiparasitär gegen Madenwürmer. Dann führt man sich die Knoblauchzehe genau wie ein Zäpfchen einfach ein. Beim nächsten Stuhlgang wird dieses dann ausgeschieden. Auch dies macht man mindestens eine Woche.

Ernährung mit Knoblauch und viel Obst und Gemüse

Um die Wirksamkeit zu erhöhen zerkleinert man täglich drei Knoblauchzehen und trinkt diese auf nüchternen Magen mit einem Glas Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch, Reismilch oder Hafermilch) und achtet bei seiner Ernährung auf einen hohen Anteil an Knoblauch, Ananas und Papaya. Weglassen sollten Sie Alkohol, Süßigkeiten, raffinierten Zucker, Kuhmilch, Fleisch und Fisch! Stattdessen sollten Sie sich natürlich ernähren. Natürlich heißt viel frisches Gemüse, frisches Obst (Rohkost) und Gemüsesäfte. Man sollte sich häufig die Hände und auch die Unterwäsche waschen, um keine Wurmeier erneut oral aufzunehmen.

Bildnachweise:
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