Skip to main content

Das Informationsportal über Madenwürmer beim Menschen.

Hundebandwurm

Genauso wie beim Fuchsbandwurm ist der Mensch auch beim Hundebandwurm als Zwischenwirt zu nennen. Hunde- und Fuchsbandwurm sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich nur in wenigen Details. Sie erreichen ein Alter von ungefähr sechs Monaten. Wird ein Mensch vom Hundebandwurm befallen, kann es zu einer ernst zu nehmenden Erkrankung kommen.

Hundebandwurm

Der natürliche Endwirt ist der Hund oder aber auch Schakale und Dingos. Schafe, Schweine, Pferde und andere Haushuftiere gelten als natürliche Zwischenwirte und gleichzeitig als potenzielle Beute für Hunde.

Und so sieht der Hundebandwurm aus

Der Hundebandwurm, auch Echinococcus granulosus genannt, ist genauso wie der Fuchsbandwurm nur einige Millimeter groß und verfügt ebenfalls über wenige Proglottiden. An seinem Kopf befinden sich vier Saugnäpfe und ein Rostellum mit doppeltem Hakenkranz.

Wenn man vom Hundebandwurm spricht, ist der Wurm gemeint, der zwischen Hunden und Weidetieren ausgetauscht wird. Er wird oft mit dem Gurkenbandwurm verwechselt, der bei Hunden vorkommt und über Flöhe übertragen wird.

Beschwerdebild bei einer Ansteckung mit dem Hundebandwurm

Hat ein Mensch sich mit dem Hundebandwurm infiziert, zeigen sich meist jahrelang keine Symptome. Erste Anzeichen sind Unterleibs- und Brustschmerzen sowie Husten und Atembeschwerden. Ist das Gehirn ebenfalls befallen, zeigen sich zudem zentral-nervöse Störungen.

50 bis 70% wird die Leber befallen, ebenso ist ein Befall von Lunge, Milz, Nieren und Gehirn möglich.
Achtung, ein Allergischer Schock kann ebenfalls auftreten!

Die Finnen des Hundebandwurmes wachsen zystisch und lassen sich daher relativ gut chirurgisch entfernen. Sollte das nicht möglich sein, versucht man den Wurm mit hoch dosierten chemischen Behandlungen entgegen zu wirken. Heilung ist bei diesem Bandwurm durchaus möglich. Leider ist die Erkrankung bei ihrer Entdeckung schon sehr weit fortgeschritten.

Vermeidung des Hundebandwurms

Achten Sie auf Hygienemaßnahmen im Umgang mit Hunden und lassen Sie den eigenen Hund regelmäßig entwurmen und dessen Kot auf Wurmeier untersuchen. Verfüttern Sie an Ihren Hund keine Innereien von Schlachttieren. Vermeiden Sie besonders Leber, Milz und Lunge im Rohzustand. Auch hier gilt, erst Kochen oder Tiefgefrieren, dann verzehren!

Bildnachweis: © macroart – Fotolia.com



Ähnliche Beiträge