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Das Informationsportal über Madenwürmer beim Menschen.

Oxyuriasis (Madenwurmbefall beim Menschen)

Beschreibung

Beim Madenwurmbefall des Menschen handelt es sich um kleine fadenförmige Parasiten, welche sich auf Kosten des Menschen ernähren. Die Madenwürmer gehören zu der Gruppe der Fadenwürmer, auch Nematoden genannt und siedeln sich im menschlichen Darm an. In der Nacht wandert der weibliche Wurm in die perianale Region und legt dort seine Eier ab. Die bis ungefähr 11000 Eier werden nach vier bis sechs Stunden infektiös.

Sie werden erneut auf fäkal-oralem Weg übertragen. Eine Infektion ist in jedem Alter möglich, jedoch tritt ein Madenwurmbefall gehäuft bei Babys und Kindern auf. Die Ansteckung bei Babys und Kindern basiert auf ungewaschene Finger, die sie in den Mund stecken. Laut Schätzungen geht man davon aus, dass weltweit jeder zehnte Mensch mit dem Wurm infiziert ist.

Oxyuriasis

Aussehen

Der Madenwurm ist weiß und hat eine längliche Form. Weibchen unterscheiden sich von männlichen Madenwürmern zum einen von ihrer Größe und zum anderen durch das spitze Hinterende.

Symptome

Nicht immer löst ein Madenwurmbefall bei den Betreffenden Symptome aus und bleibt daher manchmal lange unentdeckt. Jedoch gibt es Anzeichen, die auf einen Befall hinweisen können:

  • Das Leitsymptom ist ein immer wiederkehrender Juckreiz im Bereich des Afters, der sich meist nachts oder morgens zeigt. (Er entsteht durch die Eiablage des Weibchens)
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit und Blässe
  • Unwohlsein
  • Gewichtsverlust

Ein massiver Befall kann auch zu rektalen Blutungen sowie chronischem Durchfall führen.

Diagnose

Zeigt der Patient die oben aufgeführten Anzeichen, kann ein Wurmbefall nicht ausgeschlossen werden und bedarf einer eingehenden Untersuchung.

Die in der Analgegend abgelegten Eier werden mit einem Zellophan-Klebestreifen entfernt und unter dem Mikroskop diagnostiziert. Ebenso kann eine Stuhlprobe des Patienten im Labor untersucht werden. Oft erkennt man den Madenwurmbefall bereits mit bloßem Auge im Stuhlgang.

Behandlung

Therapeutisch wird dem Betreffenden ein Parasiten tötendes Medikament verabreicht, welches zur Sicherheit noch einmal nach einem Zeitraum von ein bis zwei Wochen wiederholt eingenommen werden sollte.

Um einer erneuten Ansteckung entgegenzuwirken, werden die anderen Familienmitglieder prophylaktisch ebenfalls behandelt.

Ebenso müssen begleitend zur Therapie bestimmte Hygienemaßnahmen unbedingt eingehalten werden. Dazu gehört, die Unterwäsche vermehrt am Tage zu wechseln, tägliches Duschen, regelmäßiges und gründliches Händewaschen besonders nach der Defäkation, die Fingernägel kurz schneiden und sie mit der Bürste säubern.

Bei korrekter Behandlung hat die Erkrankung eine durchaus gute Prognose.

Vorbeugung

„Vorbeugen ist besser als heilen“, obwohl man dem Madenwurm mit Medikamenten gut beikommt, ist es im Vorfeld besser, erst gar keinen zu bekommen.

Wie kann man also richtig vorbeugen?

Auf Hygiene zu achten ist oberstes Gebot, um einem Madenwurmbefall entgegenzuwirken. Die Hände sowie die Analregion müssen regelmäßig gereinigt und die Unterwäsche gewechselt werden. Kurze Fingernägel bieten weniger Platz wo sich Eier ansiedeln können.
Da Kinder häufig von dem ­Parasiten befallen sind, müssen die Eltern dafür sorgen, dass eine gründliche und regelmäßige Reinigung gewährleistet ist. Außerdem soll das Kind zum regelmäßigen Händewaschen animiert werden.

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