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Zwergfadenwürmer

Eine der verbreiteten Wurmerkrankungen bei Menschen ist der Zwergfadenwurm. Der Zwergfadenwurm gehört zu der Familie der Fadenwürmer, wobei der Zwergfadenwurm jedoch kleiner ist als der Fadenwurm und nur ca. 2-3 mm lang wird. Zwergfadenwürmer sind zudem sehr dünn, wodurch sie nur schwer sichtbar sind. Menschen, die an Zwergfadenwürmern erkranken, haben sich eine gefährliche Krankheit eingefangen.

Zwergfadenwürmer sind gefährlich

Zwergfadenwürmer

Zwergfadenwürmer gelten als sehr gefährlich, denn sie verbreiten sich als Larven im ganzen Körper. Dabei entwickeln sie sich als Weibchen in der Dünndarmschleimhaut und in der Schleimhaut des Zwölffingerdarms.

Die herangewachsenen Weibchen paaren sich in der Schleimhaut des Darmes und bilden Eier. Die Eier, die mit dem Stuhlgang des Menschen, in den Darm gelangen, entwickeln sich bereits zu einer Larve. Im Anschluss ist ein unterschiedlicher Verlauf der Entwicklung der Larve ermöglicht. So können sich die Larven mit dem Abgang des Stuhlgangs innerhalb von wenigen Tagen weiter entwickeln, was für den Menschen unbemerkt bleibt.

Larve dringt durch die Haut des Menschen

Die Larve ist zu diesem Zeitpunkt so klein, dass sie sich auf der Haut des Menschen ohne Probleme aufhalten kann. Die Larve entwickelt die Fähigkeit, durch die Haut des Menschen hindurchzudringen und so in die Blutgefäße des Menschen zu gelangen. Von dort aus gelangen sie in den Blutkreislauf und verbreitet sich in der Lunge, den Bronchien und der Luftröhre. Dadurch werden die Larven im ganzen Organismus des Menschen verbreitet und können sich somit bestens weiterentwickeln. Eine andere Möglichkeit der Verbreitung der Larven besteht darin, dass sich die Larven außerhalb des menschlichen Körpers weiterentwickeln und dort ihre Eier verbreiten.

Gelangen in den Blutkreislauf

Durch die Zwergfadenwürmer, die sich in der Umgebung aufhalten, kann sich ein Mensch auch immer wieder anstecken. Es kann jedoch ebenfalls dazu kommen, dass der Mensch von den Zwergfadenwürmern unberührt bleibt. Als dritte Möglichkeit können sich die Larven, die sich in den Darm des Menschen befinden, auch durch diesen durchbohren und so einen Blutkreislauf gelangen.

Symptome

Doch wie merkt man, ob man unter Zwergfadenwürmern leidet? Bei vielen Menschen bleiben Zwergfadenwürmer oft jahrelang unerkannt. Sie verfügen über keine Beschwerden bemerken dabei nicht, dass sie unter einem Parasiten leiden. Andere Menschen wiederum stellen schwerwiegende Beschwerden fest, wie zum Beispiel blutiger Husten, Entzündungen der Lunge, Übelkeit, Erbrechen oder Beschwerden mit der Verdauung. Auch Krämpfe im Bereich des Magen-Darm-Traktes sind weit verbreitet bei Zwergfadenwürmern.

Diagnose

Wird die Diagnose Zwergfadenwürmer gestellt, so gibt es viele wirksame Mittel gegen den Parasiten. Ist die Krankheit jedoch schon weit fortgeschritten, so müssen starke chemische Mittel wie zum Beispiel eine Chemotherapie in Erwägung gezogen werden. Ein weit fortgeschrittenes Stadium der Zwergfadenwürmer ist nicht zu unterschätzen, denn es kann tödlich enden.

Dazu muss man jedoch sagen, dass Zwergfadenwürmer in Ländern, wie Deutschland und anderen westlichen Ländern kaum vorkommen. Zwergfadenwürmer verbreiten sich in feucht tropischen Gebieten am besten. So sind Zwergfadenwürmer vor allen Dingen in Entwicklungsländern weit verbreitet.



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